Gründungsarten

Neben High-Tech-Gründungen stehen Neueröffnungen von Eisdielen, Autowaschanlagen und mobilen Pflegeangeboten ebenso auf dem Plan wie klassische Unternehmensübernahmen. Das Spektrum ist vielfältig. Dabei ist es unerheblich, ob Sie sich als „Start-up“, „Grown-up“ oder „Existenzgründer“ definieren. Die Grenzen sind fließend, allen gemein ist das junge Alter des Unternehmens in seiner aktuellen Form – in der Regel nicht älter als zwei bis fünf Jahre ab einem Zeitpunkt Null, dem Zeitpunkt der Gründung.

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Start-ups

Gerade Start-ups, die sich vielfach durch die Nutzung innovativer Technologien definieren (wohingegen „Existenzgründung“ auch die Eröffnung eines Nagelstudios einschließt), haben dabei im Vergleich zu bestehenden Unternehmen am Markt überdurchschnittliches Wachstumspotenzial. Das wiederum lockt Investoren an, die sich in Scharen auf dem Start-up-Markt tummeln.

Entrepreneurship

Und dann gibt es da noch die „Entrepreneurship“ – ein Begriff, der sich im Deutschen kaum übersetzen lässt, im Wesentlichen aber die Bedeutung der Gründungsperson für den Geschäftserfolg heraushebt -, und der sich so großer Beliebtheit erfreut, dass zwischenzeitlich ganze Studiengänge initiiert wurden, die den Weg zum erfolgreichen Entrepreneur aufzeigen.

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Gründungsarten

  • Neugründung als Einzelperson: Vorteil: freie Gestaltung von Wünschen und Vorstellungen; Nachteil: Sie müssen sich den Ruf am Markt selbst erarbeiten.
  • Neugründung im Team: Vorteil: Kompetenzzuwachs; Nachteil: Entscheidungsprozesse werden schwieriger, insbesondere bei Gründungen mit mehr als drei Personen.
  • Gründung im Nebenerwerb: Vorteil: überschaubares Risiko durch einen zumindest temporär fortgesetzten Haupterwerb; Nachteil: Es bleibt weniger Zeit, um sich dem Unternehmen zu widmen.
  • Franchising: Vorteil: geringes Risiko durch bewährte Unternehmenskonzepte; Nachteil: geringer Gestaltungsspielraum
  • Unternehmensnachfolge: Erwerb eines etablierten Unternehmens inkl. bestehender Produkte, Kundenstamm und eingearbeiteten Mitarbeitern; Vorsicht ist geboten beim Kaufpreis.
  • Management-Buy-Out: Kauf eines Unternehmens aus dem Angestelltenverhältnis heraus; Vorteil: gute Betriebs- und Marktkenntnisse, Nachteil: hoher Kapitaleinsatz
  • Ausgründung: Gründung eines Unternehmens mit Mitarbeitern aus dem Angestelltenverhältnis, Angebot an das Unternehmen im Rahmen externer Dienstleistungen; Vorteil: feststehendes Auftragsvolumen und Kenntnisse der Abläufe
  • Spin-off-Gründung: Ihre Erfindung passt nicht zum Portfolio Ihre Arbeitgebers; Verwirklichung der Idee als Spin-off-Gründer
  • Beteiligung: Erwerb von Anteilen an bestehendem Unternehmen im Rahmen einer stillen Beteiligung; Vorteil: finanzielle Erfolgsbeteiligung; Nachteil: kein Mitspracherecht, ggf. Risiko des Totalverlustes
  • Gründung im freien Beruf: Gründung aus einer freiberuflichen Tätigkeit heraus

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Ein Businessplan ist immer nötig

Sie haben also die Qual der Wahl. Doch egal, wie Sie sich und Ihre Gründungsform letztlich definieren – trendy und hip, indem Sie gerade ein „Start-up launchen“ oder ganz klassisch als „Existenzgründungsprozess“ – die Schritte von der Idee zur Gründung sind die Gleichen. Ein Businessplan ist für alle Formen unumgänglich – vor allem dann, wenn Sie Fremdkapital benötigen. Und auch mit der Einstellung von Personal, der Wahl der passenden Rechtsform und dem Finanzamt setzen sich alle auseinander.

Starten Sie Ihr eigenes Unternehmen

Machen Sie etwas aus Ihrer Idee. Florierende Wirtschaft, Subventionen und Förderprogramme für Gründungen, eine vergleichsweise starke Kaufkraft der Bevölkerung – Deutschland bietet einen exzellenten Nährboden für Neugründungen aller Art. Entwickeln Sie Ihre Idee systematisch weiter, führen Sie Analysen durch und entwickeln ein tragfähiges Geschäftsmodell.